Die Atmung

Trauer
Atmung
Huna

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Die Atmung ist das allerwichtigste in unserem Leben. Unser irdisches Dasein beginnt mit dem ersten Atemzug und endet mit dem letzten Atemzug.

Nichts brauchen wir Erdmenschen dringender als die Luft zum Atmen.

Täglich atmen wir ca. 20 000 mal ohne dass uns dieser Vorgang bewusst ist. Leider haben in unserer schnellebigen Zeit nicht viele Menschen die Musse ihrer eigenen Atmung nachzuspüren.

Bewusste Atemübungen können Stress abbauen und das körperliche und seelische Wohlbefinden erheblich verbessern. (z. Bsp. Yoga, Qi Gong, autogenes Training....)

Sind wir Menschen erregt, haben Angst oder steuern gar auf eine Panik zu, dann atmen wir schnell. Solange wir aber die hektische Atmung beibehalten, können wir uns kaum entspannen. Atmen wir dagegen ruhig und gleichmässig, ist es ausgeschlossen, dass Erregung, Angst oder Panik in uns aufkommt.

Total entspannen können wir uns nur im ausgeatmeten Zustand. Körperliche Entspannung baut psychischen Stress ab und kann somit Paniksituationen verhindern.

Probieren Sie aus:
Tief einatmen, Luft anhalten
– und dabei versuchen zu entspannen.
Das wird Ihnen nicht gelingen.

Unsere Atmung ist der beste und einfachste Regler unserer Psyche.

Im täglichen Leben kann falsche Atmung zu Unausgeglichenheit und übler Laune führen.

Wir können auf Dauer nur (Höchst-)Leistung erbringen, wenn wir uns tagtäglich ausreichend entspannen.
Rechzeitige Pausen erhöhen die Arbeitseffektivität und sind kein Zeitverlust.
Atemübungen eignen sich hervorragend zur Entspannung. Schon eine Atemübungspause von wenigen Minuten kann zur Entspannung und zur Gewinnung neuer Energien führen.

- Atemübungen:  Atemzüge zählen

  Bequem hinsitzen, Rücken gerade, gerne angelehnt
  Augen je nach Bedürfnis offen oder geschlossen halten
  Atmen Sie ein und aus
  Zählen Sie dann jedes Ausatmen- von eins bis zehn- dann wieder von vorne beginnen.
  Wenn Sie sich verzählen, starten Sie wieder bei eins.

Dieses Zählen fokussiert Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem. Alles andere fällt für diese Zeitspanne weg.

- Atemübung: Innerliches Atmen
  wieder bequem auf einen Stuhl sitzen
  Arme in den Schoss legen, die Augen schliessen
  Ein Weilchen Ihrer Ein- und Ausatmung folgen: Wie fliesst Ihr Atem, wo spüren sie ihn in Ihrem Körper?
  Die Atemzüge verlangsamen indem Sie Ihre Atmung tiefer werden lassen
  Achten Sie auf Ihre Empfindungen und beginnen Sie sich gedanklich zu sagen:
  "Ich atme Frieden ein - ich atme Angst aus"
  "Ich atme Ruhe ein - ich atme Stress aus"
  "Ich atme Selbstvertrauen ein - ich atme Unsicherheit aus"

Nach eine Weile können Sie sich nur noch sagen "Frieden bzw. Ruhe bzw. Selbstvertrauen" - während Ihre
Atemzüge ruhig und tief bleiben. Öffnen Sie die Augen und kehren Sie in Ihren (Arbeits-)Alltag zurück.

 

 

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update: 04.03.2016